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Gemeinschaft für Heimatgeschichte e. V.
Neuhausen auf den Fildern
Beethovenstraße 2               73765 Neuhausen a. d. F.

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Die Aktuellen Themen...

Ausstellung im Rathaus

Neue Ausstellung der Gemeinschaft für Heimatgeschichte im Rathaus

 

 

Der Metallbildhauer Curt Jakob

 

Herr Curt Jakob hatte seine Werkstatt im Gebäude Garten-Brühlstrasse. Er war in Fachkreisen ein sehr bekannter Metallbildhauer. Für die Neugestaltung unsere Kirche St. Peter und Paul im Jahre 1960 fertigte er drei Modelle an unter anderem für das westliche Hauptportal im Maßstab 1:10, den Altar und die Türe für einen neuen Tabernakel.

Die Entwürfe stammen aus dem Besitz von Linus Bayer.

 

Des Weiteren fertigte er einen Kupferteller mit dem Wappen der Gemeinde Neuhausen.

 

Der Glasmaler Hermann Geyer

 


Für die Josefskapelle entwarf der Glasmaler Hermann Geyer 1953 zwei neue Fenster. 
Die neuen Fenster wurden nach den Entwürfen

in der Josefskapelle eingebaut.  
Auch dieser Leihgabe stammt aus dem Besitz

von Linus Bayer

 

Landvermesser Otto Batzill

 

Aus Privatbesitz bekamen wir ein sehr altes Nivelliergerät, das Otto Batzill, Ehrenbürger der Gemeinde Neuhausen,  immer verwendete.

Zu sehen ist auch eine Präzisionswasserwaage

aus Messing.

 

Ernst Hagenmayer

Herr Hagenmayer wohnte in der Kesslerstrasse 49. Als Erinnerung an seine Militärzeit bei den Ulanen in Ulm besaß er einen sehr schön verzierten Degen. Dieses Prachtstück bekam Alfons Mayer, Kesslerstrasse 69 von ihm als Geschenk, da Herr Hagenmayer keine Nachkommen hatte. 

 

 

Heinrich Kull
Der Großvater von Josef Heck, Heinrich Kull, Kesslerstrasse 63, war während seiner Militärzeit als Fahrer bei den Ulanen in Ulm stationiert. Aus dieser Zeit stammt das Erinnerungsbild sowie der sehr schön gestalteten Reservistenkrug.

 

 

Otto Eisele


Von Otto Eiseles Vater, ebenfalls Otto Eisele, Löwenwirt und Stuckateur, stammt das Stuckbild „Verabschiedung der Soldaten“ um 1914. Es befand sich auf der oberen Bühne des Löwen.


Otto Bayer, Schloßstrasse 4


Von Otto Bayer, geboren im Jahre 1890, stammt die Uniformmütze der Ausgehuniform.

Der Tornister sowie das Ess- und Trinkgeschirr. Es wurden von ihm während seiner Zeit als Soldat im 1. Weltkrieg benutzt. 

 

 

Karl Otto Mayer


Herr Mayer war Chefrestaurator in der Staatsgalerie in Stuttgart. Aus seinem Nachlaß stammen die vier Gemälde: Glaube, Liebe, Hoffnung und Geduld. 
Wo sie sich ursprünglich befanden, ist nicht

mehr bekannt.

500 Jahre Oberes Schloss

 

Am Tages des offenen Denkmals bot die Gemeinschaft für Heimatgeschichte etliche Möglichkeiten in die Zeitgeschichte einzutauchen.
So waren der Volksche Salon im Oberen Schloß geöffnet und es wurden interessante Bilder von Neuhausen im Zeitrahmen von 1840 bis 1988 gezeigt ebenfalls es gab Führungen in der Kath. Kirche St. Peter und Paul.

Auf dem Kirchplatz wurden Bücher aus der Reihe „Anno da zu Mal“ zum Kauf angeboten.

 

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich sehr viele Bürger auf dem Kirchplatz ein, um sich der Angebote zu bedienen.
Für die Gemeinschaft für Heimatgeschichte war dieser Tag ein großer Erfolg.
So waren die Bilder aus Neuhausen in einem Zeitrahmen von mehr als 150 Jahren für die Besucher sehr interessant. Vor allem dann, wenn Bilder gezeigt wurden, die an die eigene Kindheit erinnerten. Auch die Bilder von Jahrgangsfeiern oder dem Tanzunterricht wurden fleißig kommentiert.
Das 1955 die Bäderstraße unter Wasser stand war manchen kaum mehr in Erinnerung.

 

Der Volksche Salon wurde quasi von Besuchern geflutet. Hauptsächlich interessierte man sich über den Hintergrund des Salons. Wer war die Familie Volk und warum war das „Wohnzimmer“ der Familie der kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde. Die Besucher waren begeistert von dem ausgestellten Ensemble aus Möbeln und Kleidungsstücken aus der Zeit. Auch internationale Besucher, die nur auf einem Sprung in Neuhausen waren, fanden den Weg in den Volkschen Salon.
Die Aussage vieler Besucher war: Toll was ihr hier zusammengetragen habt, ihr solltet das bewahren.

 

Großen Anklang fanden auch die Führungen in der Kath. Kirche und im Oberen Schloß.
Die Aussagen zur restaurierten Kirche waren durchweg positiv. Das Orgelspiel von Herrn Grohmann begeisternd.
Die Führungen von Gisela Fuchs im Oberen Schloß fanden hohes Interesse. Das Schloß von außen zu sehen oder seine Geschichte zu erfahren ist eben ein Unterschied.

 

Mitten in der Menschenmenge bot die Gemeinschaft für Heimatgeschichte ihre Bücher aus der Reihe „Anno da zu Mal“ an. Die neusten Bücher sind den Sippen Ruf, Rank und Eisele gewidmet.
Auch hier konnten wir ein reges Interesse verzeichnen.

 

Höhepunkt des Angebotes der Gemeinschaft für Heimatgeschichte war der Vortrag von Tilmann Marstaller über die Baudetails des Oberen Schloßes. So erfuhren die Besucher woher die Baumstämme für den Bau des Schloßes kamen. Welche besondere architektonischen Details es hier gibt und in welchem Zusammenhang sie zu anderen Gebäuden in Deutschland stehen. Auch den Irrtum zum „Alemannische Mann“, dem angenommenen, typischen süddeutschen Fachwerk konnte er ausräumen.
Sein Vortrag gipfelte in der Aussage: Sie können stolz auf ihr Oberes Schloß sein, denn es stellt etwas Besonderes dar.

 

www.heimatgeschichte-neuhausen.de

 

Heidengraben

 

Am Sonntag, den 12.08.2018, unternahmen die Gruppe „Archäologischer Weg“ und die „Gemeinschaft für Heimatgeschichte“, unter kompetenter Führung durch Bruno Goldner, eine Exkursion an den Heidengraben.

Thema der Exkursion waren die keltischen „Zangentore“, die sich in den heute noch teilweise vorhandenen Schutzwällen befinden. Die Gemeinden Erkenbrechtsweiler im Norden und Grabenstetten im Süden liegen auf einer inselartigen Hochebene. Das Gelände fällt in steilen Hängen ab und bildete einen natürlichen Schutz gegen Angreifer. Nur am Burrenhof und am südlichen Ende von Grabenstetten geht das Gelände in weites Land über. Genau hier wurden Schutzwälle mit Gräben errichtet, die besonders in Grabenstetten, noch deutlich zu sehen sind. Die Schutzwälle waren eigentlich Pfostenschlitzmauern. In ein Holzkorsett wurden Steine verlegt, diese von der Rückseite durch weitere Steine verstärkt und mit einem leicht ansteigendem Wall aus Erde abgedeckt.

In Erkenbrechtsweiler wurde ein solches Tor rekonstruiert, siehe Foto.
Die Stationen unseres Rundganges waren Erkenbrechtsweiler, Burrenhof, das Keltenmuseum in Grabenstetten und der außerhalb von Grabenstatten gelegene, gut erhaltenen Schutzwall mit erhaltenem Zangentor.
Ein rundum gelungener Tag, dank der hochinteressanten Führung durch Bruno Goldner.

 

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