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Gemeinschaft für Heimatgeschichte e. V.
Neuhausen auf den Fildern
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Die Neuhauser Mühlen

Für die Versorgung mit Nahrungsmitteln waren die Mühlen von großer Bedeutung. 

In Neuhausen gab es drei Mühlen.

 

Die hintere Mühle


Die älteste Mühle ist die hintere Mühle, die bereits um 1331 genannt wurde. Sie hatte im Laufe ihrer langjährigen Geschichte viele verschiedene Eigentümer. Im Jahre 1851 kaufte der Ochsenwirt Johann Georg Bayer die Mühle und übergab sie einige Jahre

später an den Sohn Josef Anton Bayer. 


Seine Nachkommen sind heute noch im Besitz des Anwesens. 1968 kaufte die Gemeinde Neuhausen die Wasserrechte von Linus Bayer ab. Der Betrieb der Mühle wurde danach stillgelegt. Durch Baumaßnahmen an den Straßen und die Eindohlung des Waagenbaches war ein weiterer Betrieb nicht mehr möglich und nicht mehr wirtschaftlich. Das Mühlengebäude in der Waagenbachstrasse ist noch vorhanden und heute wird als Wohnung genutzt.

 

Die untere Mühle


Auch sie ist im Jahre 1331 unter dem Namen Rörlingsmühle nachgewiesen.

Im Jahre 1528 ist Jerg Felleisen Mühlenbesitzer. Die Mühle hatte damals 3 Wasserräder. Im Jahre 1620 kam das Anwesen an Baltasar Bolz. Dessen Tochter heiratete den aus Lauda zugewanderten Johannes Bayer, den Ahnvater dieses Geschlechts und brachte die Mühle mit in die Ehe. 1733 kam Sebastian Bundschu durch Heirat in den Besitz der Mühle. Bis zum Jahre 1897 blieb die Mühle im Familiebesitz, bis der kinderlose Anton Hermann Bundschu die Mühle an Christian Pflüger verkaufte. Bis 1963 war die Mühle in Betrieb, danach wurde sie stillgelegt und die Gemeinde löste das Wasserrecht ab. Heute befinden sich auf dem Gelände viele Wohnhäuser.

 

Die Koppenmühle


Sie wurde im Jahre 1570 von Georg von Neuhausen erbaut und hieß am  Anfang Bruckenmühle. 
Gegen Mitte des 17. Jahrhunderts erwarb Georg Arnold, genannt Kopp, diese Mühle. Daher nannte man sie jetzt Koppenmühle. 1780 erwarb sie Karl Friton und dessen Nachkommen übten bis 1959 Müllerhandwerk aus. Durch Straßenbaumaßnahmen in der Esslinger- und Entenstrasse war ein Weiterbetrieb der Mühle nicht mehr möglich. Die Gemeinde löste das Wasserrecht ab, ließ den Mühlkanal zuschütten und verlängerte die Entenstrasse bis zu Esslingerstrasse. Somit gab es in Neuhausen keine Mühle mehr.  

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